Symptome der Rechenschwäche
Sofern Sie eine Vielzahl der unten
aufgeführten Symptome bei Ihrem Kind beobachten, raten wir zu einer
förderdiagnostischen Untersuchung.
Mathematischer
Bereich
Das Kind
-
kann sich beim Rechnen nicht von den
Fingern lösen
-
kann die meisten Aufgaben nur zählend lösen
-
verrechnet sich um 1
-
scheitert vor allem an Minus-Aufgaben
-
benötigt Anschauungsmaterial beim Rechnen
-
verwechselt die Rechenarten
-
hat Probleme bei Lücken-Aufgaben (? – 5 = 7)
-
löst die Aufgabe 7+7 spontan richtig und muss bei 8+7 lange
überlegen und wieder zählen
-
verrechnet sich bei Zehnerübergängen
-
vertauscht Zehner und Einer zweistelliger Zahlen
-
erkennt ganz „offensichtlich“ falsche Lösungen nicht
-
hat Schwierigkeiten mit der Null als Zahl oder Ziffer.
-
zählt bei 1x1- Reihen immer wieder von unten hoch, häufig
mit den Fingern
-
rät Ergebnisse trotz strategischer Hilfen
-
hat auffallende Schwierigkeiten mit Sachaufgaben
-
kann nicht mit Größen umgehen (Länge, Zeit, Gewicht)
-
kann nicht mit Geld umgehen
-
lernt die Uhr nicht
- kann keine Ergebnisse abschätzen
-
will nur untereinander rechnen und nicht im Kopf
Hausaufgaben und Üben
Die folgenden Auffälligkeiten beziehen sich
auf regelmäßig wiederkehrende Situationen und Verhaltensmuster
bei den Hausaufgaben und beim zusätzlichen Üben.
Das Kind
-
benötigt für die Hausaufgaben deutlich mehr Zeit als die
anderen Kinder seiner Schulklasse
-
rechnet heimlich mit den Fingern
-
braucht ständig die Nähe eines Erwachsenen
-
erledigt seine Aufgaben nicht selbstständig
-
weiß nicht, welche Hausaufgaben es bearbeiten soll
-
ist verunsichert und muss häufig nachfragen
-
konzentriert sich scheinbar nicht
-
scheint beim Rechnen nicht bei der Sache zu sein
-
starrt beim Rechnen aus dem Fenster oder gegen die Wand
-
vergisst, was es tags zuvor scheinbar konnte (besonders bei
Klassenarbeiten)
-
kann seine Rechenwege nicht erklären
-
weiß nicht, was in der Schule gemacht wird